Regenbogenbrücke Unsere Tiere im Regenbogenland
Montag, 21 März 2016 10:37

Unsere Tiere im Regenbogenland

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Unsere geliebte Biene Unsere geliebte Biene

Leider bleiben uns auch traurige Momente nicht erspart. Wann immer wir uns von einem geliebten Tier verabschieden müssen ist es ein kleiner Trost für uns, dass es ihm jetzt besser geht, nachdem es über die Regenbogenbrücke gegangen ist. 

Wir möchten hier auf dieser Seite solchen Tieren gedenken und ihnen einen kleinen virtuellen Grabstein setzen.

Tiere sterben nicht weg von uns, sondern ganz tief in unsere Herzen hinein... 

 

18. März 2016 - Wir müssen unsere geliebte Biene gehen lassen...

 

17. März 2016

 

Liebe Biene,

 

ich schreibe jetzt ein paar Zeilen, weil ich heute noch dazu in der Lage bin. Morgen werde ich es nicht mehr sein, denn morgen wirst du gegen Mittag nicht mehr bei uns sein und ich möchte meinen Gefühlen freien Lauf lassen, so lange du noch bei uns bist.


Du bist für mich, wie mein eigner Hund, mein zweites ich, meine Luft zum atmen und ich weiß, morgen wird alles anders.
Seit 12 Jahren bist du bei uns im Tierheim. Du kamst von Rumänien, hattest kein Vertrauen zum Menschen, hast dich von uns nicht anleinen oder anfassen lassen, bis auf die letzten Jahre, da wurde es besser und besser.


Aufgrund deines Alters wollten wir dich keinem Stress mehr aussetzen und an dir rum doktoren, wir haben dich so akzeptiert wie du bist. Du lebst bei uns im Personalraum, hast uns vertrauen geschenkt, wenn wir dich bei dem Tierarzt vorgestellt haben und warst immer eine Kämpferin, einfach immer. Das bewunderte ich so an dir, doch jede Kraft geht mal zu Ende, auch deine und das spürten wir, denn bis vor ein paar Monaten, war auch noch alles ok, dann bautest du weiter ab und ab.
Vor ca. 3 oder 4 Wochen schautest du mich das erste mal an, als wolltest du sagen, dass du gehen möchtest, deine Müden Augen sagten mir, ich kann nicht mehr. Du bist schwächer geworden, hast in 2 Monaten 6 Kilo verloren, trotz allem habe ich es von mir weg gedrängt. Ich wollte dich nicht verlieren Biene, ich will es immer noch nicht, aber ich werde dich verlieren...


Ich sagte das den anderen, dass ich das Gefühl habe, dass wir dich nicht mehr lange haben und habe mir gewünscht, ich würde falsch liegen, ich habe es mir so gewünscht, aber es war nicht so, wir verlieren dich...


Heute schrieb mich eine Kollegin an, es würde dir nicht gut gehen und ich wusste, dass du gehen möchtest, ich wusste es und bin mit einem komischen Bauchgefühl zu euch gefahren. Ich wollte das jemand mit mir fährt und ich nicht alleine bin, was meine Kollegin auch machte. Dann habe ich dich in das Auto gesetzt und bin mit dir zum Tierarzt gefahren. Wir haben dich geröngt und einen Ultraschall gemacht, da du seit ein paar Tagen schwankend herum läufst. Unser Tierarzt sagte mir dann, du hättest Krebs, Milztumor, für mich war das wie ein Stich in mein Herz. Mir liefen die Tränen, denn ich wusste unsere Wege werden sich trennen, ich werde meine Biene verlieren...mein ein und alles...
Da du immer wahnnsige Angst in der Praxis hast, entschloss ich mich, dich auf gar keinen Fall dort einschläfern zu lassen. Du sollst daheim einschlafen, bei uns, wo du dich sicher fühlst und nicht mit Angst von uns gehen. Deshalb hab ich mit unserer Tierärztin ausgemacht, dass sie morgen um 12 Uhr kommt, um dich von deinem Leid zu erlösen. Bis dahin haben wir dich mit Schmerzmittel eingedeckt.


Ich bleibe bei dir und komme morgen auch in das Tierheim. Du sollst in meinen Armen einschlafen, zu mir hast du das größte Vertrauen und das bin ich dir Schuldig, ich bin es dir von Herzen schuldig, den letzten Gang mit dir zu gehen und dich nicht alleine zu lassen, aber es zerreist mich...


Hier sitze ich nun, im Tierheim bei dir und kann mich nicht von dir trennen, denn ich weiß, es ist unser letzter Abend. Ich kann einfach nicht gehen, denn morgen um diese Zeit bist du nicht mehr bei mir. Ich weiß, dass es so das beste ist, aber es tut weh, es tut einfach nur weh...du wirst mir so unendlich fehlen und der Gedanke daran, macht mich verrückt...da ich morgen nicht mehr in der Lage sein werde, dir ein paar Zeilen zu witmen, tu ich das heute.
Mein süßer Engel, ich wünsche dir morgen eine schöne und schmerzfreie Reise, ich werde bei dir sein, wenn du diese Reise beginnst, bis zu deinem letzten Atemzug. Ich habe solche Angst vor morgen, aber ich bin bei dir ich habe es dir versprochen diesen Weg bis zum Schluß mit dir zu gehen und werde mein versprechen nicht brechen, auch wenn es mir schwer fällt.
Wenn es morgen soweit ist, wirst du in unseren Herzen weiter leben und ich hoffe, wenn es mal bei mir soweit ist, dass du und all meine anderen Tiere, dass ihr alle auf mich wartet am enderen Ende des Regenbogens. Ich liebe dich, ich werde dich immer lieben mein Hundeengel...immer!

 

In Liebe, Deine Tatjana

Gelesen 6950 mal Letzte Änderung am Montag, 17 Dezember 2018 13:11

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